Sprachstörungen
Wenn Kommunikation zur Herausforderung wird.
Das Problem
Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene mit Sprachstörungen haben Schwierigkeiten, sich klar auszudrücken oder Sprache richtig zu sprechen.
Das kann zu Frustration, Unsicherheit und sozialem Rückzug führen. Oft zeigt sich eine verzögerte Sprachentwicklung, undeutliche Aussprache oder das falsche Erfassen von Wörtern und Satzstrukturen.
Hinter diesen Symptomen steckt häufig kein mangelndes Sprachinteresse, sondern eine neurophysiologische Reifungsverzögerung in den Bereichen Wahrnehmung, Motorik, Reflexen und auditiver Verarbeitung.
Was steckt hinter Sprachstörungen?
Sprechen ist die komplexeste Leistung des Gehirns.
Sie erfordert die Verknüpfung von Hören, Bewegung, Atmung, Aufmerksamkeit und emotionaler Regulation.
Wenn einzelne dieser Systeme nicht vollständig integriert sind, können Sprachstörungen entstehen und die Sprachentwicklung deutlich beeinträchtigt werden.
Diese Auffälligkeiten haben meist neurophysiologische Ursachen. Wie zum Beispiel unausgereifte Reflexmuster, Wahrnehmungsdifferenzen oder eingeschränkte Zusammenarbeit zwischen Hör- und Spracharealen im Gehirn.
Wer ist betroffen?
Sprachstörungen können in jeder Altersstufe auftreten, beginnen jedoch meist im frühen Kindesalter.
Oft sind Betroffene sehr intelligent und wissbegierig, doch ihr Gehirn hat die nötigen neuronalen Verknüpfungen für Sprache und Artikulation noch nicht vollständig entwickelt.
Kinder
Sprechen verspätet, unverständlich oder bilden grammatikalisch unvollständige Sätze.
Jugendliche
Haben Schwierigkeiten, sich präzise auszudrücken oder Sprache emotional angemessen einzusetzen.
Erwachsene
Können nach Entwicklungsverzögerungen oder neurologischen Belastungen weiterhin Unsicherheiten im Sprachfluss zeigen.
Wie hilft unser Training bei Sprachstörungen?
Unser neurophysiologisches Training setzt an der Basis an. Bei der Verarbeitung von Sinnesreizen und der Bewegungssteuerung.
Ziel ist es, die Gehirnvernetzung zu fördern und das sensorische Gleichgewicht herzustellen, damit Reize besser gefiltert und soziale und emotionale Reaktionen erleichtert werden.
Durch gezielte Reflex-, Bewegungs-, Koordinations- und Wahrnehmungsübungen werden neuronale Verbindungen gestärkt.
Dabei lernen viele Trainingspartner, ihren Körper bewusster wahrzunehmen und im Alltag mehr innere Ruhe und Sicherheit zu entwickeln.
Das Training orientiert sich an den individuellen Ressourcen jedes Trainingspartners, ohne Überforderung und mit sichtbaren Fortschritten.
Ergebnisse die häufig beobachtet werden:
Intervention bei Sprachstörungen
1. Neurofunktionalles Assessment
Ein ganzheitlicher Check des Nervensystems:
Wir erfassen die Entwicklung von Reflexen und aller Sinne und bewerten zusätzlich neuroimmunologische Einflüsse.
2. Individueller Trainingsplan
Wir entwickeln einen maßgeschneiderten Trainingsplan, der gezielt an den vorhandenen Stärken ansetzt und Schwächen systematisch ausgleicht.
3. Durchführung des Trainings
Durchführung des neurophysiologischen Trainingsplans mit professioneller Anleitung und regelmäßiger Überprüfung der Ergebnisse.
