Lernstörungen
Lernstörungen können auf eine unausgeglichene Reizverarbeitung und eingeschränkte neuronale Integration im Nervensystem hinweisen.
Sprachstörungen
Autismus beschreibt eine neurobiologische Besonderheit, bei der Wahrnehmung, Kommunikation und Reizverarbeitung anders organisiert und verarbeitet werden.
Dyslexie & Legasthenie
Dyslexie und Legasthenie beruhen auf einer gestörten Verarbeitung von Lauten, Schriftbildern und Sprachrhythmus im Gehirn.
Dyspraxie & Dysgraphie
Dyspraxie und Dysgraphie entstehen durch Störungen der neuronalen Bewegungsplanung und Feinmotorik, die sich in unkoordinierten Bewegungen und Schreibproblemen zeigen.
Dyskalkulie
Dyskalkulie zeigt sich durch eine gestörte Verarbeitung von Zahlen, Mengen sowie räumlichen Beziehungen im Gehirn von Menschen.
Das Problem
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Lernstörungen erleben häufig anhaltende Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder Verarbeiten von Informationen.
Trotz ausreichender Intelligenz und Motivation gelingt es ihnen nicht, Lerninhalte sicher aufzunehmen, zu speichern oder abzurufen. Lernen fühlt sich anstrengend, frustrierend oder blockiert an.
Diese Schwierigkeiten sind kein Zeichen von Faulheit oder mangelnder Begabung, sondern Ausdruck einer Dysbalance im Nervensystem. Das Gehirn verarbeitet Reize, Sprache, Zahlen oder Bewegungsinformationen nicht effizient genug, wodurch Lernprozesse erschwert werden und kaum automatisieren.
Was steckt hinter Lernstörungen?
Lernstörungen entstehen, wenn Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und neuronale Vernetzung im Gehirn nicht harmonisch zusammenarbeiten.
Bestimmte Netzwerke, etwa für Sprache, Motorik, Aufmerksamkeit oder räumliches Denken, sind unzureichend integriert, während andere Bereiche überlastet werden.
Diese Muster führen dazu, dass Lernen mit Stress verknüpft wird. Sie sind jedoch trainierbar, wenn das Nervensystem lernt, Informationen wieder klarer zu verarbeiten und zu verknüpfen.
Wer ist betroffen?
Lernstörungen können in allen Altersstufen auftreten.
Viele Betroffene verbergen ihre Schwierigkeiten aus Scham oder Angst vor Bewertung. Dabei sind Lernstörungen keine Frage der Intelligenz, sondern eine neurophysiologische Verarbeitungsstörung, die sich gezielt beeinflussen lässt.
Kinder
Zeigen früh Auffälligkeiten beim Schriftspracherwerb, Rechnen oder bei der Konzentration.
Jugendliche
Erleben schulische Misserfolge, Leistungsdruck und sinkendes Selbstvertrauen.
Erwachsene
Kämpfen weiterhin mit Lernblockaden, Prüfungsangst oder Unsicherheit im beruflichen Alltag.
Wie hilft unser Training bei Lernstörungen?
Unser neurophysiologisches Training setzt an der Basis an. Bei der Verarbeitung von Sinnesreizen und der Bewegungssteuerung.
Ziel ist es, die Gehirnvernetzung zu fördern und das sensorische Gleichgewicht herzustellen, damit Reize besser gefiltert und soziale und emotionale Reaktionen erleichtert werden.
Durch gezielte Reflex-, Bewegungs-, Koordinations- und Wahrnehmungsübungen werden neuronale Verbindungen gestärkt.
Dabei lernen viele Trainingspartner, ihren Körper bewusster wahrzunehmen und im Alltag mehr innere Ruhe und Sicherheit zu entwickeln.
Das Training orientiert sich an den individuellen Ressourcen jedes Trainingspartners, ohne Überforderung und mit sichtbaren Fortschritten.
Ergebnisse die häufig beobachtet werden:
Intervention bei Lernstörungen
1. Neurofunktionalles Assessment
Ein ganzheitlicher Check des Nervensystems:
Wir erfassen die Entwicklung von Reflexen und aller Sinne und bewerten zusätzlich neuroimmunologische Einflüsse.
2. Individueller Trainingsplan
Wir entwickeln einen maßgeschneiderten Trainingsplan, der gezielt an den vorhandenen Stärken ansetzt und Schwächen systematisch ausgleicht.
3. Durchführung des Trainings
Durchführung des neurophysiologischen Trainingsplans mit professioneller Anleitung und regelmäßiger Überprüfung der Ergebnisse.
