Verhaltensstörungen

Dyslexie & Legasthenie

Wenn Lesen und Schreiben zur täglichen Hürde werden.

Das Problem

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Dyslexie oder Legasthenie haben Schwierigkeiten, Buchstaben, Laute und Wörter sicher zu erkennen und zu verarbeiten. Das führt zu stockendem Lesen, Rechtschreibfehlern, geringem Lesetempo oder Unsicherheit beim Schreiben.

Oft wird angenommen, dass Betroffene „nicht genug üben“ oder „faul“ seien. Tatsächlich liegt die Ursache jedoch meist in einer neurophysiologischen Verarbeitungsdifferenz in den Sehzentren: Das Gehirn verknüpft auditive, visuelle und motorische Informationen nicht ausreichend schnell oder präzise.

 

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Was steckt hinter Dyslexie und Legasthenie?

Sprechen ist die komplexeste Leistung des Gehirns.

Sie erfordert die Verknüpfung von Hören, Bewegung, Atmung, Aufmerksamkeit und emotionaler Regulation.

Wenn einzelne dieser Systeme nicht vollständig integriert sind, können Sprachstörungen entstehen und die Sprachentwicklung deutlich beeinträchtigt werden.

Buchstaben- oder Lautverwechslungen (z. B. b/d, p/q).
Stockendes oder monotones Lesen.
Viele Rechtschreibfehler trotz intensiver Übung.
Schwierigkeiten, gehörte Informationen schriftlich umzusetzen.
Geringe Lesemotivation oder Konzentrationsprobleme.

Diese Kinder und Erwachsenen sind meist sehr intelligent, kreativ und logisch denkend,  doch ihre neuronale Verarbeitung läuft nicht synchron genug, um Schrift- und Lautsprache automatisiert zu verbinden.

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Wer ist betroffen?

Dyslexie kann in jedem Alter auftreten und bleibt oft auch im Erwachsenenleben bestehen, wenn sie nicht gezielt gefördert wird.


 

Viele wissen nicht, dass Dyslexie kein Lern-, sondern ein Verarbeitungsproblem des Nervensystems ist und sich durch gezieltes Training verbessern lässt.

Kinder

Zeigen früh Unsicherheiten beim Buchstabenlernen, Lauterkennen oder Abschreiben.

Jugendliche

Kämpfen mit langsamem Lesetempo und hoher Fehlerquote bei Diktaten oder Aufsätzen.

Erwachsene

Vermeiden Lesen oder Schreiben aus Unsicherheit und kompensieren durch mündliche Stärke.

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Wie hilft unser Training bei Dyslexie und Legasthenie?

Unser neurophysiologisches Training setzt an der Basis an. Bei der Verarbeitung von Sinnesreizen und der Bewegungssteuerung.

Ziel ist es, die Gehirnvernetzung zu fördern und das sensorische Gleichgewicht herzustellen, damit Reize besser gefiltert und soziale und emotionale Reaktionen erleichtert werden.

Durch gezielte Reflex-, Bewegungs-, Koordinations- und Wahrnehmungsübungen werden neuronale Verbindungen gestärkt.

Dabei lernen viele Trainingspartner, ihren Körper bewusster wahrzunehmen und im Alltag mehr innere Ruhe und Sicherheit zu entwickeln.

Das Training orientiert sich an den individuellen Ressourcen jedes Trainingspartners, ohne Überforderung und mit sichtbaren Fortschritten.

Ergebnisse die häufig beobachtet werden:

Flüssigeres Lesen und besseres Textverständnis
Weniger Buchstaben- und Lautverwechslungen
Sicherere Rechtschreibung
Gesteigerte Aufmerksamkeit und Konzentration
Mehr Selbstvertrauen beim Lesen und Schreiben

Intervention bei Dyslexie & Legasthenie