Dyskalkulie
Wenn Zahlen keinen Sinn ergeben.
Das Problem
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Dyskalkulie (Rechenschwäche) haben Schwierigkeiten, Zahlen, Mengen und mathematische Zusammenhänge zu verstehen. Einmaleins, Uhrzeiten oder einfache Rechenoperationen werden zur täglichen Hürde. Trotz normaler oder überdurchschnittlicher Intelligenz.
Oft entsteht Frustration, Scham oder Lernblockade, weil das Gehirn mathematische Informationen anders verarbeitet.
Die Ursache liegt meist in einer neurophysiologischen Reifungsverzögerung der Bereiche, die für Wahrnehmung, Raumorientierung und Arbeitsgedächtnis zuständig sind.
Was steckt hinter Dyskalkulie?
Dyskalkulie ist keine Frage von „fehlendem Talent für Mathematik“, sondern eine neurophysiologische Störung in der Verarbeitung räumlicher, logischer und numerischer Informationen.
Betroffene Kinder, Jugendliche oder Erwachsene haben Schwierigkeiten, Zahlen, Mengen, Reihenfolgen oder mathematische Symbole zuverlässig zu erfassen und miteinander zu verknüpfen.
Das Gehirn verarbeitet mathematische Informationen nicht automatisch und synchron genug. Dadurch entstehen Probleme beim Verständnis von Mengen, beim Rechnen, beim Erfassen von Abständen oder beim Anwenden mathematischer Regeln.
Diese Herausforderungen beruhen nicht auf Faulheit oder fehlender Übung, sondern auf sensorisch-motorischen und kognitiven Verarbeitungsdifferenzen, die trainierbar sind.
Wer ist betroffen?
Dyskalkulie zeigt sich häufig schon im frühen Schulalter, kann aber auch Jugendliche und Erwachsene weiterhin begleiten.
Viele entwickeln Strategien, um Defizite zu kompensieren, ohne zu wissen, dass sich die neuronalen Grundlagen des Zahlenverständnisses gezielt trainieren lassen.
Kinder
Verlieren früh das Vertrauen in ihre mathematischen Fähigkeiten.
Jugendliche
Kämpfen mit Rechenfrust, Konzentrationsproblemen und Prüfungsangst.
Erwachsene
Erleben Unsicherheit bei Zahlen im Alltag, im Beruf oder bei logischen Aufgaben.
Wie hilft unser Training bei Dyskalkulie?
Unser neurophysiologisches Training setzt an der Basis an. Bei der Verarbeitung von Sinnesreizen und der Bewegungssteuerung.
Ziel ist es, die Gehirnvernetzung zu fördern und das sensorische Gleichgewicht herzustellen, damit Reize besser gefiltert und soziale und emotionale Reaktionen erleichtert werden.
Durch gezielte Reflex-, Bewegungs-, Koordinations- und Wahrnehmungsübungen werden neuronale Verbindungen gestärkt.
Dabei lernen viele Trainingspartner, ihren Körper bewusster wahrzunehmen und im Alltag mehr innere Ruhe und Sicherheit zu entwickeln.
Das Training orientiert sich an den individuellen Ressourcen jedes Trainingspartners, ohne Überforderung und mit sichtbaren Fortschritten.
Ergebnisse die häufig beobachtet werden:
Intervention bei Dyskalkulie
1. Neurofunktionalles Assessment
Ein ganzheitlicher Check des Nervensystems:
Wir erfassen die Entwicklung von Reflexen und aller Sinne und bewerten zusätzlich neuroimmunologische Einflüsse.
2. Individueller Trainingsplan
Wir entwickeln einen maßgeschneiderten Trainingsplan, der gezielt an den vorhandenen Stärken ansetzt und Schwächen systematisch ausgleicht.
3. Durchführung des Trainings
Durchführung des neurophysiologischen Trainingsplans mit professioneller Anleitung und regelmäßiger Überprüfung der Ergebnisse.
