Verhaltensstörungen
Verhaltensstörungen zeigen sich in vielen Formen. Wir begleiten Betroffene mit individuellem Training.

AD(H)S
AD(H)S zeigt sich durch Schwierigkeiten in Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Selbstregulation.
Autismus
Autismus beschreibt eine neurobiologische Besonderheit, bei der Wahrnehmung, Kommunikation und Reizverarbeitung anders organisiert und verarbeitet werden.
Zwangsstörungen
Zwangsstörungen zeigen sich durch wiederkehrende Gedanken oder Handlungen, die sich dem eigenen Willen entziehen.
Tics & Tourette
Tics und Tourette zeigen sich durch unwillkürliche Bewegungen oder Laute.
Entwicklungsstörungen
Entwicklungsstörungen zeigen sich, wenn sich Bereiche wie Motorik, Sprache oder Wahrnehmung langsamer entwickeln.
Das Problem
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Verhaltensstörungen erleben häufig eine anhaltende innere Anspannung.
Emotionen, Impulse oder Handlungen lassen sich nur schwer steuern, Reaktionen wirken übersteigert, unangemessen oder kaum kontrollierbar, obwohl Betroffene ihr Verhalten oft selbst als belastend empfinden.
Diese Verhaltensmuster sind kein Zeichen mangelnder Disziplin oder Erziehung. Sie kosten Betroffene und Familien oft viel Kraft.

Was steckt hinter Verhaltensstörungen?
Verhaltensstörungen haben meist mehrere Ursachen. Häufig zeigen sie sich so:
- Impulsive oder überschießende Reaktionen.
- Starke Stimmungsschwankungen oder Wutausbrüche.
- Schwierigkeiten, Regeln und Grenzen einzuhalten.
- Innere Unruhe und schnelle Überforderung.
- Rückzug, Ängste oder zwanghafte Verhaltensmuster.
Diese Muster halten das Nervensystem oft in einem dauerhaften Alarmzustand. Gleichzeitig bleibt das Gehirn ein Leben lang lernfähig.

Wer ist betroffen?
Verhaltensstörungen können in allen Altersstufen auftreten.
Viele Betroffene unterdrücken ihre Symptome aus Angst vor Bewertung. Dabei sind Verhaltensstörungen keine Charaktereigenschaft. Betroffene verdienen Verständnis und passende Unterstützung.
Kinder
Zeigen auffälliges, impulsives oder emotional instabiles Verhalten, oft als Ausdruck innerer Überforderung.
Jugendliche
Kämpfen mit starken Emotionen, Kontrollverlust oder sozialem Rückzug.
Erwachsene
Erleben anhaltende innere Anspannung, Erschöpfung, Schlafprobleme oder emotionale Dysregulation.

Wie hilft unser Training bei Verhaltensstörungen?
Unser Training setzt bei Wahrnehmung und Bewegung an. Wir kombinieren Reflex-, Bewegungs-, Gleichgewichts-, Koordinations- und Wahrnehmungsübungen und stimmen sie auf die persönlichen Fähigkeiten, Herausforderungen und Ziele ab.
Ein Schwerpunkt ist, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen. Wir passen die Übungen laufend an, ohne zu überfordern. Wie sich das Training im Alltag auswirkt, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Unser Training ist ein ergänzendes Angebot. Es ersetzt keine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Unsere Trainingsschwerpunkte:
- Körperwahrnehmung
- Koordination und Gleichgewicht
- Bewegungsplanung
- Rhythmus und Timing
- Aufmerksamkeit während der Übungen
So läuft das Training ab

1. Individuelle Bestandsaufnahme
Zu Beginn beobachten wir Bewegungsabläufe, Koordination, Gleichgewicht und Reaktionen auf verschiedene Wahrnehmungsreize. Das dient der Planung des Trainings und ersetzt keine ärztliche Diagnostik.

2. Individueller Trainingsplan
Wir stellen einen individuellen Trainingsplan zusammen, der an vorhandenen Stärken ansetzt und die persönlichen Ziele berücksichtigt.

3. Durchführung des Trainings
Das Training findet mit fachlicher Anleitung statt. Wir besprechen den Verlauf regelmäßig und passen die Übungen an.

