Verhaltensstörungen
Entwicklungsstörungen
Wenn Entwicklungsschritte ins Stocken geraten.
Das Problem
Viele Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene zeigen in bestimmten Bereichen der Entwicklung Verzögerungen oder Auffälligkeiten. Das betrifft häufig Sprache, Motorik, Wahrnehmung, Lernen oder emotionale Regulation.
Was auf den ersten Blick wie „Unaufmerksamkeit“, „Tollpatschigkeit“ oder „Sprachfaulheit“ wirkt, kann viele Gründe haben. Entwicklung verläuft bei jedem Menschen in einem eigenen Tempo.

Was steckt hinter Entwicklungsstörungen?
Entwicklungsstörungen können Bewegung, Sprache, Wahrnehmung, Lernen und Verhalten betreffen. Häufige Anzeichen sind:
- Unkoordinierte Bewegungen, Ungeschicklichkeit oder häufiges Stolpern.
- Schwierigkeiten beim Sprechen, Verstehen oder Artikulieren.
- Verzögerter Schrift- oder Spracherwerb.
- Mangelnde Körperwahrnehmung und Konzentrationsprobleme.
- Emotionale Instabilität oder Rückzug in Überforderungssituationen.
Viele dieser Kinder und Jugendlichen sind neugierig und haben besondere Stärken.

Wer ist betroffen?
Entwicklungsstörungen können in allen Altersstufen auftreten, besonders aber in der frühen Kindheit.
Wir begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Übungen, die zu ihrem Entwicklungsstand passen.
Kinder
Zeigen auffällige Grob- oder Feinmotorik, wenig Muskeltonus, Sprachverzögerungen oder Lernschwierigkeiten.
Jugendliche
Kämpfen mit schulischer Überforderung, Konzentrationsproblemen oder sozialer Unsicherheit.
Erwachsene
Spüren noch Restmuster aus der Kindheit, etwa motorische Unruhe, Koordinationsprobleme oder erhöhte Stressanfälligkeit.

Wie hilft unser Training bei Entwicklungsstörungen?
Unser Training setzt bei Wahrnehmung und Bewegung an. Wir kombinieren Reflex-, Bewegungs-, Gleichgewichts-, Koordinations- und Wahrnehmungsübungen und stimmen sie auf die persönlichen Fähigkeiten, Herausforderungen und Ziele ab.
Ein Schwerpunkt ist, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen. Wir passen die Übungen laufend an, ohne zu überfordern. Wie sich das Training im Alltag auswirkt, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
Unser Training ist ein ergänzendes Angebot. Es ersetzt keine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
Unsere Trainingsschwerpunkte:
- Grob- und Feinmotorik
- Körper- und Raumwahrnehmung
- Gleichgewicht
- Reflexmuster und Körperhaltung
- Bewegung mit Rhythmus und Sprache
So läuft das Training ab

1. Individuelle Bestandsaufnahme
Zu Beginn beobachten wir Bewegungsabläufe, Koordination, Gleichgewicht und Reaktionen auf verschiedene Wahrnehmungsreize. Das dient der Planung des Trainings und ersetzt keine ärztliche Diagnostik.

2. Individueller Trainingsplan
Wir stellen einen individuellen Trainingsplan zusammen, der an vorhandenen Stärken ansetzt und die persönlichen Ziele berücksichtigt.

3. Durchführung des Trainings
Das Training findet mit fachlicher Anleitung statt. Wir besprechen den Verlauf regelmäßig und passen die Übungen an.

